Wie alles Begann:

Ja wie hat es denn nun angefangen?

Eigentlich war es von Anfang an da' das

Aquarianer - Virus.

Als ich 1966 zur Welt kam, standen in unserer Wohnung bereits 2 große Aquarien. Beide hatten 500 Liter Inhalt. Diese waren einmal mit Salmlern und das andere Aquarium mit damals "Cichlasoma octofasciatum" besetzt.

Als ich dann anfing zu begreifen, war ich bei den Pflegemaßnahmen, dabei. Ich durfte beim Wasserwechsel zusehen, durfte die Algen entfernen und noch vieles mehr.

Nun kam mein 6. Geburtstag und ich bekam ein kleines 30 Liter-Aquarium. In diesem pflegte ich einige Lebendgebärende Zahnkarpfen, Panzerwelse und ein Pärchen (damals noch) Pelmatochromis kribensis.

Mit der Zeit kamen zwei kleine 9 Liter-Aufzuchtaquarien dazu. In ihnen züchtete ich nun gezielte Farben von Lebendgebärenden Zahnkarpfen.

Je älter ich wurde, desto mehr Aquarien pflegte ich. Wobei meine Interessengebiete sich allmählich veränderten. Die in der Zeit umbenannten Pelvicachromis pulcher blieben. Hinzu kamen nun meine ersten Steatocranus casuarius, Pseudocrenilabrus multicolor und Anomalochromis thomasi.

Steatocranus casuarius (Buckelkopf-Cichlide)  Pseudocrenilabrus nicholsi (Nichols Maulbrüter)  Anomalochromis thomasi (Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch)

Während meiner doch schwierigen pubertären Phase legte ich eine Pause ein und lies die Aquaristik ruhen.

Dies sollte 1991 jedoch wieder enden und ich erwarb ein 80 cm Aquairum mit 112 Litern Inhalt. In diesem Aquarium, wie sollte es auch sein, pflegte und vermehrte ich Steatocranus casuarius.

Weiterhin interessierten mich vor allem die Hemichromisarten. Wo ich gelegentlich 6-8 Arten gleichzeitig, in verschiedenen Aquarien, pflegte und vermehrte.

Mit den Jahren wurden die Aquarien größer und größer.

Derzeit pflege ich meine Fische in 500 Litern, 300 Litern und 37 Litern (Aufzucht-Quarantäne).

Der Schwerpunkt liegt hier bei der Pflege und Vermehrung von reophilen Cichliden aus dem westlichen Afrika. Dabei wird besonderes Augenmerk auf alle erhältlichen Arten der Steatocranus und Teleogramma gelegt.

Dabei ist die derzeitige Teilnahme an dem Projekt
"Zur Arterhaltung reophiler Cichliden aus West- und Zentralafrika"
selbstverständlich.
Auch die Mitgliedschaft im DCG - Arbeitskreis "Cichliden aus West- und Zentralafrika" gehört in meiner Person zu einem "Muß".
Weiterhin bleiben natürlich das Studium der Literatur und der Erfahrungsaustausch mit anderen aktiven Aquarianern unerlässlich.